Fehlerkultur

Der Umgang mit Fehlern (Fehlerkultur) ist ein wichtiges Thema im Qualitätsmanagement. Die Thesen dazu reichen vom Nullfehleransatz (Crosby) bis zur Haltung, dass Fehler in einem funktionierenden Qualitätsmanagementsystem Korrekturmassnahmen anstossen und schlussendlich zu einer Weiterentwicklung beitragen (Kaizen). Nach dem Motto: Fehler vermeidet man, indem man Erfahrung sammelt. Erfahrung sammelt man, indem man Fehler macht (Zitat von Laurence Johnston Peter, auch bekannt für das „Peter-Prinzip“). Auf der anderen Seite wird das Sicherheitsdenken in unserer Gesellschaft immer wichtiger, in gewissen Bereichen sind Fehler nicht mehr erlaubt bzw. treten solche auf, fällt die Kritik sehr polemisch und wenig konstruktiv aus. Die amerikanische Psychologin Luminita D. Saviuc publiziert auf ihrem Blog purposefairy.com eine Vielzahl von Tipps, Assoziationen und Regeln, wie wir unser Leben glücklich gestalten können. Zusammengefasst sind diese in ihrem Buch „15 Dinge, die du aufgeben solltest, um glücklich zu sein“ (Random House, 2015). Ein Abschnitt behandelt das Thema „Sieben Gründe, warum die Vermeidung von Fehlern der grösste Fehler ist“. Ein interessantes Thema, das doch auch im Qualitätsmanagement Anlass zu Diskussionen geben sollte…

  1. Fehler helfen uns zu entdecken, wer wir wirklich sind.
  2. Fehler lehren uns wertvolle Lektionen für das Leben.
  3. Fehler lehren uns zu vergeben.
  4. Fehler helfen uns, Angst loszulassen.
  5. Fehler lehren uns, ein Leben ohne Reue zu leben.
  6. Fehler helfen uns zu wachsen und uns zu entwicklen.
  7. Fehler lehren uns, glücklicher zu sein.

Mehr zum Thema Fehlerkultur und Sicherheitsdenken in unserer Gesellschaft finden Sie in der Zeitschrift Zeitpunkt.

 

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